Über Stress…
Was ist eigentlich Stress? Gerade in der Kinesiologie wird dieser Begriff sehr häufig verwendet.

Bis zu einem gewissen Grad ist Stress normal. Wir sind alle danach ausgerichtet, Stress aushalten zu können. Wenn auf etwas im kinesiologischen Sinne „Stress drauf“ ist, heisst das so viel wie, dass das Körper-Geist-System nicht mehr in der Lage ist, damit angemessen umgehen zu können.

Dieses „Zu-Viel“ macht sich dann in Symptomen bemerkbar: einem Unwohlsein, innerer Unruhe, ständiger Anspannung, schnelle Erschöpfbarkeit, Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, Anfälligkeit für Krankheiten und Unverträglichkeiten, und vieles mehr.

Was ist eine „Balance“?
Wenn in der Kinesiologie etwas „entstresst“ wird, setzen wir dem genau definierten Stress ein Heilungsmuster entgegen, das den Stress neutralisiert bzw. auflöst. Dies nennt sich auch „Balance“. Etwas wird wieder ins Gleichgewicht gebracht. Die Symptome werden schwächer oder verschwinden gar. So kann eine Neuausrichtung geschehen und wieder Leichtigkeit entstehen. Häufig verändern sich dann auch die Situationen im Alltag, weil Energie frei wird, die anderweitig genutzt werden kann oder Du eine andere Ausstrahlung bekommen hast, worauf Dein Umfeld wiederum reagiert.

Kinesiologie ist „Bewegung“
Etwas kommt also in Bewegung, ganz im ursprünglichen Sinne der Kinesiologie. Das Wort stammt nämlich aus dem Griechischen und bedeutet Lehre der Bewegung (kinetik = Bewegung, Logos = Lehre).

Bewegung zeigt sich auch in den unterschiedlichen Zuständen des Muskels.

Muskeltest
George Goodheart (1918-2008) als Begründer der Kinesiologie fand heraus, dass Muskeln sich bei Stress verkürzen und entwickelte darauf aufbauend den kinesiologischen Muskeltest, mit dem sich die Blockaden auf den unterschiedlichen Ebenen (körperlich, emotional, mental) genau aufzeigen lassen. Der Muskeltest ist zu einem zentralen Werkzeug in der Kinesiologie geworden. Denn über ihn lässt sich auch bestimmen, ob eine Blockade gelöst ist.

Ganzheitlich
Wie eben angeklungen betrachtet die Kinesiologie den Menschen ganzheitlich: auf körperlicher, emotionaler, mentaler Ebene in seinem eigenen System und in Bezug zu seinem Umfeld.

Der Mensch steht im Mittelpunkt, als Ganzes und als Individuum. So können zwei Menschen genau das gleiche Thema haben, z.B. Kopfschmerzen, jedoch finden sich bei einem beispielsweise mehr unterdrückte Emotionen aufgrund schwieriger Lebensumstände, während der andere vor allem mit Unverträglichkeiten aus der Nahrung und Luft zu kämpfen hat.

So sind auch die Anwendungsgebiete sehr breit gestreut.

Kinesiologie ist eine Methode der Komplementärtherapie.

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